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14.09.2017

Werkstattverwaltung: Werkstatt mit tausend Ideen

Werkstattverwaltung: Werkstatt mit tausend Ideen

Die RFG verwaltet in drei unterschiedlichen Werkstattbereichen jährlich mehr als 10.000 Aufträge mit COS-ware und erreicht damit Transparenz bei Arbeitszeiten und Materialverbrauch.

 

Die Bandbreite ist enorm: Ob Busse, Kommunal- und Rettungsfahrzeuge, Rettungsscheren und -westen, Notstromaggregate oder sogar Atemschutzmasken – die Werkstätten der RFG haben für alle Wartungs- und Reparaturarbeiten die passendeLösung. RFG steht für „Regensburger kommunaler Fahrzeugpark GmbH“ und ist die Zentralwerkstatt der Regensburger Stadtwerke, die sämtliche Tochterunternehmen mit SAP als führendem Warenwirtschaftssystem verwalten. Die für SAP verfügbaren Module zur Werkstatt- und Fuhrparkverwaltung stießen bei der RFG jedoch an ihre Grenzen. „Wir vermissten zum Beispiel das Führen von Fahrzeuglebensakten sowie ein durchgängiges Auftragsmanagement mit automatischer Arbeitszeitbuchung der Mechaniker“, erinnert sich der stellvertretende Betriebsleiter Andreas Riebel. Vor diesem Hintergrund suchte der Ingenieur schon im Jahr 2007 eine spezialisierte und leicht anpassbare Werkstatt- und Fuhrparksoftware mit bewährter SAP-Schnittstelle.

Steigende Kundenzufriedenheit
Aus einem Kreis von zwölf Anbietern konnte sich nach einigen Besuchen bei Referenzkunden die COS GmbH aus Oberkirch durchsetzen. Mit COS-ware bietet das mittelständische Unternehmen eine modular aufgebaute Lösung, die fast grenzenlos angepasst und erweitert werden kann. „Für COSware sprachen unter anderem die vorhandene SAP-Schnittstelle und unsere guten Erfahrungen aus einem früheren Projekt“, erklärt Riebel. So setze die RFG bereits seit den 90er Jahren das COS-ware-Modul für die Tankdatenverwaltung ein. Doch erst mit Einführung der Module für die Lager-, Fuhrpark- und Werkstattverwaltung kamen bei der RFG auch die Mechaniker mit Computern in Berührung. Die in der Werkstatt aufgestellten Terminals dienen in erster Linie zum Ein- und Ausbuchen der Aufträge durch den betreffenden Mitarbeiter. Bei Arbeitsbeginn werden Personal- und Auftragsnummer per Scanner und Barcodes miteinander „verheiratet“. Die benötigten Ersatzteile werden automatisch dem Auftrag zugeordnet und als Lagerentnahme gebucht. Ist der Auftrag erledigt, erfolgt zum Abschluss ein weiterer Scan. „Dadurch haben wir die völlige Transparenz über Lagerbestände und Arbeitszeiten, die automatisch an SAP übergeben und minutengenau für jedes Fahrzeug berechnet werden“, sagt Riebel. Durch das exakte Auflisten der Arbeitszeiten auf der Rechnung sei nicht zuletzt auch die Kundenzufriedenheit gestiegen.

 

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