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11.07.2019

Bei Liqui Moly läuft's nicht wie geschmiert

Bei Liqui Moly läuft's nicht wie geschmiert

Die Einführung einer neuen Unternehmenssoftware im Januar entwickelt sich für Liqui Moly zur Dauerbaustelle. Was beim Öl- und Additivspezialisten die Abläufe vereinfachen und Kosten senken sollte, sorgt für das genaue Gegenteil und vermiest die Halbjahresbilanz.

Mit der Unternehmenssoftware werden unter anderem der Einkauf gemanagt, die Produktion gesteuert, der Versand abgewickelt und Rechnungen gestellt. Die frühere Software war Jahrzehnte alt und stieß immer mehr an Grenzen. Daher wurde sie, nach jahrelanger Vorbereitung, zum Jahreswechsel abgelöst.

Doch statt kleinerer Einführungsprobleme gab es massive Schwierigkeiten, die bis heute andauern. „Trotz der Unterstützung durch renommierte Softwarehäuser gelingt es uns noch immer nicht, auf dem Level zu produzieren und zu liefern, das wir erwarten und das unsere Kunden von uns erwarten“, sagt Geschäftsführer Ernst Prost.

Dies alles hinterlässt deutliche Spuren in den Geschäftszahlen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 ging der Umsatz zwar nur leicht um 0,8 Prozent auf 259,6 Millionen Euro zurück. Der hohe Auftragsbestand konnte wegen der Computerprobleme nicht vollständig abgearbeitet werden. Der Halbjahresertrag fiel um rund 30 Prozent auf elf Millionen Euro.

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