Diese Seite drucken
09.12.2019

Was bedeutet der E-Motor für die freie Werkstatt?

Was bedeutet der E-Motor für die freie Werkstatt?

Mit dem Einzug der E-Mobilität geht in den Werkstätten häufig Unsicherheit einher. Wie viel Wartung braucht ein E-Motor? Wie hoch ist das Reparaturvolumina? Und wie kommen Werkstätten an die notwendigen Informationen, um eine sichere, effiziente und schnelle Wartung oder Reparatur zu gewährleisten? Hier kommt Mahle Aftermarket als 360°-Lösungsanbieter mit Erstausrüster-Know-how in’s Spiel.

 

Mahle bietet Herstellern von Elektrofahrzeugen bereits heute durchdachte Antriebslösungen mit maximaler Performance an. Traktionsmotoren von Mahle sind für alle Einsatzmöglichkeiten geeignet: für Mild- und Voll-Hybrid-Fahrzeuge, für Fahrzeuge mit Range Extender sowie für rein batterieelektrische Fahrzeuge oder Brennstoffzellenfahrzeuge und auch Zweiräder. Durch einen kontinuierlichen Ausbau der Aktivitäten im Bereich Leistungselektronik und Antrieb stellt sich Mahle seit geraumer Zeit auf den Mobilitätswandel ein – und stellt damit auch die Weichen für sein Aftermarket-Portfolio von morgen.

„Die Anforderungen an die Werkstätten ändern sich und werden vielfältiger. Wir unterstützen sie dabei mit hoher Verfügbarkeit, erstklassiger Qualität und allen Services und Informationen, die in den Werkstätten gebraucht werden“, erklärt Olaf Henning, Mitglied der Mahle-Konzernleitung und Leiter des Geschäftsbereichs Aftermarket.

Das Thermomanagement rund um Batterie und Antrieb von E-Fahrzeugen wird von besonderer Bedeutung für den Alltag der Werkstätten von morgen sein. Der Wärmehaushalt eines Elektromotors unterscheidet sich grundlegend von dem eines Verbrennungsmotors. Der Klimakompressor wird Teil des Antriebsstrangs, da er für die Kühlung von Batterie und Motor zuständig ist. Wie wichtig dabei das Thema Effizienz ist, wird insbesondere bei einer Fahrt im Winter deutlich. Während ein Verbrennungsmotor reichlich Abwärme zum Beheizen des Innenraums produziert, reicht die Energie eines Elektromotors kaum aus, um die Kabinenluft ausreichend aufzuwärmen.

Zwar produzieren auch Elektroautos Abwärme, zum Beispiel während des Ladevorgangs der Batterie, jedoch deutlich weniger als Verbrennungsmotoren. Diese Wärmeentwicklung einerseits abzuleiten, um die Bauteile zu schützen, und andererseits, um sie effizient für die Klimatisierung zu nutzen, ist ein wichtiger Teil des Thermomanagements. Letztendlich zielen alle Maßnahmen darauf ab, die vorhandene Energie effizienter zu nutzen, um die Reichweite zu erhöhen. Für die Werkstätten sind die Thermomanagementsysteme in dieser Komplexität ein Novum. Deswegen stellt Mahle bereits heute sicher, dass für die Werkstätten zum richtigen Zeitpunkt Reparatur- und Wartungsinformationen (RMI), Ersatzteile, Diagnose- und Servicegeräte bereitstehen. So unterstützt Mahle die Werkstätten gezielt in ihrem neuen Geschäftsfeld.